Näbscht em Erläbnisbricht vo däm Event gits hie o es paar Video-Sequänze vo däm Ahlass zbeschtuune. Es isch z'erschte Mau, wo öpper het e Videokamera mitgnoh u mir wei Öich die Biuder nid vorenthaute. D'Qualität isch nid bsungers überragend, aber drfür si si no ire einigermasse akzeptable Grössi zum abelade.
|
Vormittags in der Stadt |
||
| Diskussione vor em Renne (3,6 MB) | Zytglogge-Renne I (3,9 MB) | Zytglogge-Renne II (4,0 MB) |
| Nachmittags auf dem Land | ||
| Beach-Ball (1,4 MB) | Goal I (1,2 MB) | Goal II (1,5 MB) |
| People | ||
| Dänu's Weisheiten (0,7 MB) | Bohne bim Ässe (0,8 MB) | Pesche's Kommentar (0,8 MB) |
| Philosophieren (1,0 MB) | ||
| Der Morgen danach | ||
| Zeltkontrolle (1,5 MB) | Katerstimmung (1,3 MB) |
(von Cedu Luyet)
Operation Zähringer - eine Mischung zwischen Polterabend, Goa-Party, Armycamp und Geologieausflug. Für mich der Versuch ohne Kontrollverlust ausschliesslich Bier zu trinken; Resultat 1500 mg Paracetamol und am nächsten Tag pünktlich am Bahnhof Bern - dort wo am Samstag morgen alles angefangen hatte.....!
Treffpunkt im Bahnhof wo zur Begrüssung ein warmes Bier in die Hand gedrückt wurde! Alle Chiubigigle stiessen pünktlich an und trugen die empfohlene Ausrüstung mit. Kälin mit einer Sonnenbrille, die manch einer nicht mal zur Verkleidung an der Fasnacht tragen würde, der sonst smart gekleidete Säschu mal mit wettertauglichen (?) Wildlederschuhen, Bohne als Australischer Rucksacktourist aber alle als Chiubigigle unverkenntlich.

Beim ersten Challenge grölten wir unsere "Schlachtlieder" so laut, dass die Bahnhofsicherheit alarmiert wurde.

Anschliessend ging es in vier Gruppen aufgeteilt auf die Berner Bevölkerung los. Unsere Aufgaben bestanden darin möglichst viele Visitenkarten und Photoaufnahmen von/mit Frauen zu sammeln bzw. zu schiessen. Die Gruppen mit extrovertierten Gigle wie Röbu waren in beiden erfolgreich: viele Visitenkarten und vor allem Pics mit hübschen jungen Damen. Andere wie Dänu Stamm und Mischu stiessen wahrscheinlich auf weniger Verständnis. So haben beide in gut zwanzig Minuten keine einzige Visitenkarte ausreissen können und die Photomodelle von und mit Peter Streit waren im Durchschnitt sicher alle im AHV-Alter (Hauptsache Frau!).
Nach einer weiteren Interaktion mit dem Volk ging es weiter zu einer Touristenattraktion am Zytglogge. Bei einem Zeitrennen der besonderen Art lachten die Japaner nur wegen uns und fotografierten den Zytgloggenturm gar nicht mehr, sondern hatten ihre Linsen nur noch für Dänu Steit, Isi, Münger und Co. die als Froschmänner verkleidet die Strasse hinunterrannten um in den Brunnen zu springen. Hoffentlich rennt D. Streit am GP nicht im selben Watschelgang!




Nach diesem Wettbewerb genossen wir das Mittagessen in Form eines weiteren Biers, welches unser Animator Yves uns nun einmal kühl servierte - schliesslich begann es auch recht heiss zu werden!
Die ganze Sippschaft der Chiubiggile räumte am Mittag das Spielfeld der Stadt Bern um in einer Zugfahrt der üblichen üblen Art ins tiefe Neuenburger Juraland zu gelangen.

Nach einem Ausnüchterungsspaziergang von einem Kaff nach Motier ging die Hälfte der Gigle in eine Beiz - die andere ins Festzelt um das Level Bier wieder auf das Zugsfahrtniveau zu heben. Gestärkt und zum Teil schon lallend ging es in einen der vielen tiefen Wälder hoch bis zu einer Lichtung wo Kisu Jun und Valli das Zeltlager schon aufgestellt hatten. Das Gewitter durchnässte uns zwar aber bei keinem konnte es aufs Gemüt drücken. Profikiter und geübter Camper Kisu senior sowie einige andere Gigle waren sich diesen Witterungen gewöhnt und nippten tranquille am Becher weiter. Andere liessen sich bei Aufhellungen auf ein Fussballspiel ein. Nach so einem Tag und auf einer durchnässten Wiese glich es zwar mehr an einem exotischen Woodstocktanz mit wenig Liebe aber recht vielen Ausrutscher - dabei fehlten vor allem Rögu der sich mit Bierwehen im Zelt rumwälzte und Sänä der mit seiner Frau in Bern auf die Geburtswehen wartete. (Bierwehen: eine alte Erkrankung, die durch Haller erstmals bei den trinkfesten Zähringer beschrieben und anscheinend bei BCG neue Prävalenz zeigt. Die Therapie besteht darin das Schlechte durch das Schlechte zu behandeln - jedoch anders als in der Homöopathie nicht verdünnt, sondern in sehr hohen Dosen! AM J of Malz, 1999;54;164-167)
Vor dem Nachtessen wurde noch genägelt und die Sieger dieses Contest-Tages mit einer Zigarre belohnt. Keine Ahnung wer gewann! Auf jedenfall verlagerte sich die Party zum Grill, welches wahrscheinlich schon lange nicht mehr so viel Fleisch gesehen hatte. Tiff stellte sich als grosser Fleischliebhaber heraus - sein Konsum musste er sogar in verschiedene Mahlzeiten aufteilen.

Um zu Verdauen organisierten einige eifrige Pyromangigle ein Kollektivholzsammeln, andere brachten damit ein Feuer heraus, welches die ganze Nacht inklusive Regenwetter durchhielt. Beim Eindunkeln versammelten sich alle um das Feuer wo Hebab und Stamm als "BCG des Jahres Finalisten" auserkoren wurden.
Zum Austragen des grossen Finalkampfes rüstete uns der Animator Brune mit Fackeln aus, welche unser Pfad zu einer entfernten Grotte beleuchten sollten. Der Weg war nicht einfach und recht gefährlich (völlig zum Geschmack der zwei Kiter unter uns) und führte uns in einer mit Kerzenlicht beleuchteten Höhle.

Dort mussten uns die zwei Finalisten mit einem Plädoyer zu ihren Gunsten überzeugen: Habi brachte noch zwei Sätze heraus, welchen laut zugestimmt wurde, obwohl niemand etwas verstehen konnte - Stamm quasselte zwar verständliche Worte jedoch ohne Sinn. Schliesslich sprachen die gezählten Stimmen deutlicher und zwar für Stamm, wegen seiner glanzvollen Leistung mit der Homepage, aber sicherlich auch weil er, wie die meisten unter uns kein grosser Redner ist, dafür aufrecht und vor allem ausdauernd und mit grossem Eifer Feiern kann.

Die weitere Nacht glich dann wahrscheinlich allen Chiubigiglenächten - Kisu Junior weckte uns jedenfalls mit lauten Bierwehen, die schliesslich auch zur oralen Austreibung führten: eine stinkende Geburt, die uns und Guido allen voraus am frühen Morgen wieder aus dem Zelt heraustrieb um dem nüchteren Magen wieder Inhalt zu besorgen.


Um diese Zeit verabschiedete ich mich vorzeitig und kann nur erahnen wie der Sonntag ausgegangen ist. Hoffentlich wie der Samstag - es war recht speziell aber geil. Mit Bestem Dank an die Organisatoren.
Cédu
Hie no dr Nachtrag zum Sunntig vom Tiff:
Am Morgen, ich selber übernachtete zum Glück in der Holzhütte am Boden
trudelten nach und nach die ersten BCG's zum Kaffeetrinken und zum
z'Mörgele ein. Die Herren der Schöpfung wackelten teilweise noch
kräftig, einige waren allerdings noch lange nicht bereit, den aufrechten
Gang wieder zu erlangen und sägten noch kräftig in die frische Juraluft
hinein. Bereits wurden eifrig die Sagen und Legenden der letzten Nacht
ausgetauscht...

Langsam versammelten sich die meisten stark gähnend und literweise Wasser und Ice-Tea vernichtend um das immer noch glühende Feuer. Zum aufwachen wurde dann etwas Frisbee gespielt, ich konnte zwar meine Arme kaum bewegen, es "chlepfte" einem aber wieder etwas auf...
Nochmal kurz mit Guido in den Wald, einige schöne Aufnahmen von der Umgebung machen. Und die Höhle bei Tageslicht von oben ansehen. Es eröffnet sich von diesem Standort auch eine tolle Aussicht auf das Dorf im Tal. Mittags brachen die meisten zu Fuss auf, um den Zug nach Neuchâtel zu erwischen. Völlig übermüdet und ziemlich "kaputt" erreichten wir die Station von Môtier, der Zug bringt uns in die (damalige) Expo-Stadt, es reichte noch gerade für einen (knappen) Besuch beim Mäc im Bahnhof, und schon stand der Anschlusszug nach Bern bereit. Wie tote Fliegen, zum Teil schwer dösend, ist im Kreise der BCG's definitiv nicht mehr viel zu holen...
Am Bahnhof Bern teilen sich die Wege wieder, ich ging noch etwas schlafen, einige verfolgten wohl noch die Auswärts-Partie YB gegen Irgendwer, das weiss ich beim besten Willen nicht mehr...
Tolles Event, merci Kissu (jr.), Vali, Brünu, Yves u Guido !!!